Der Seppl ist auf der Alm, seine Frau die Erika gebärt gerade ein Kind. Da er auf der Alm bei den Kühen bleibt, kann er nicht dabei sein, also schreibt sie dem Seppl: ‚Lieber Seppl, du bist stolzer Vater eines wunderbaren Sohnes, ich gratuliere dir. Die Geburt verlief ohne Komplikationen, es ist alles wunderbar, aber ich habe leider zu wenig Milch und kann deinen Sohn nicht nähren. Auch kein Problem, ich nahm eine Dame, die mir ausgeholfen hat. Zufällig war es eine Schwarzafrikanerin, diese Amme hat deinen Sohn genährt. Leider ist er durch die Milch schwarz geworden, aber ich glaube du wirst deinen Sohn trotzdem lieben.‘ Er hat eine Riesenfreude wie er den Brief kriegt. ‚Deine Erika, Bussi.‘ Er schreibt sofort seiner Mama: ‚Liebe Mama, ich darf dir mitteilen, du bist stolze Oma geworden und ich muss dir auch ehrlich sagen, Erika hat das Kind wunderbar geboren, es ist ein Sohn geworden. Leider hatte sie zu wenig Milch, daher mussten wir eine Schwarzafrikanerin als Amme nehmen. Die hat den Sohn gestillt und durch die Milch wurde das Baby leider schwarz. Aber dafür darf man Erika wohl keinen Vorwurf machen.‘ Hat die Mama geschrieben: ‚Lieber Seppl, ich bin so stolz auf dich, dass du einen wunderbaren Sohn hast. Ich muss dir ehrlich gestehen, als du auf die Welt gekommen bist, hatten wir auch leider das Problem, dass ich zu wenig Milch hatte. Eine Amme zu nehmen, wäre zu teuer gekommen, Geld hatten wir keines, daher sind wir auf Kuhmilch ausgewichen. Das erklärt vielleicht, dass du ein Rindvieh bist. Bitte mach mir keinen Vorwurf.‘