Nicht nur in exotischen Ländern werden Tiere für das Vergnügen von Besuchern misshandelt. Auch in Österreich werden ähnliche Attraktionen von Tierschützern hart kritisiert. 1. Fiaker: Schon lange stehen Fiaker vor allem in Wien wegen der Strapazen für die Pferde unter Beschuss. 2017 wurden die Bedingungen zum Schutz der Tiere zwar verschärft – aber für viele Tierschützer lange nicht ausreichend. So bekommen die Pferde zwar hitzefrei – jedoch erst bei gemessenen 35 Grad! Dabei stehen sie in der prallen Sonne. Außerdem sind Pferde Fluchttiere. Der Lärm und der Stress in der Stadt sind für sie zu viel. Damit die Tiere trotzdem gehorchen, bekommen sie laut dem Verband gegen Tierfabriken Beruhigungsmittel. 2. Pony-Reiten: In vielen Vergnügungsparks ist Pony-Reiten beliebt. Doch die ständige Lärmbeschallung und das sture Im-Kreis-Laufen sind alles andere als artgerechte Haltung. Gelenk-, Gehör- und psychische Schäden sind die Folge. 3. Zirkustiere: Wildtiere wie Löwen, Elefanten und Tiger sind in Österreichs Zirkussen schon lange verboten. Doch heimische Tiere wie Pferde, Ponys und Hunde gibt es nach wie vor. Die Haltung ist je nach Zirkus unterschiedlich �� oft bestehen aber schwere Mängel. Laut Tier-Verbänden bedeuten der ständige Transport, die langen Aufenthalte in kleinen Zwingern und der häufige Stress bei Vorstellungen immer eine Qual für die Tiere. Wer derartige Attraktionen benützt, unterstützt leider immer Tierleid.