01.07.201900:01:28

FRIEDLICHES FUSION-FESTIVAL VON TODESFALL ÜBERSCHATTET

Ein 28-Jähriger wurde tot in seinem Zelt auf dem Fusion-Festival in Lärz entdeckt. Die Todesursache ist noch unklar. Laut Polizei stammte der Mann aus Mainz. Bereits am Sonntagvormittag wurde der leblose Mann entdeckt. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden. Am Nachmittag gab es eine Schweigeminute für den Gestorbenen. Die Veranstalter sprachen ihr Beileid außerdem auf Twitter aus: „Wir alle sind traurig und niedergeschlagen.“ Rund 70 000 Menschen feierten seit Mittwoch beim Festival auf dem Flugplatz in Lärz bei Mirow. Die Abreise der Besucher am Sonntag bei hohen Temperaturen stellte für Polizei und Nahverkehr eine große Herausforderung dar. Bei An- und Abreise führte die Polizei Straßenkontrollen durch. Insgesamt 51 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden festgestellt. In zehn Fällen wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von über 4.000 Euro gezahlt. Die Arbeit der Polizei rund um das Festival war ein großes Streitthema. Die Veranstalter drohten, dass es mit Polizeipräsenz auf der „Fusion“ kein Festival geben werde. Erst vor wenigen Wochen einigten sich beide Parteien auf eine mobile Polizeiwache am Rande des Geländes.