Nach Aufregung um Gabalier: Ab wann steht man im rechten Eck?

Volksmusiker Andreas Gabalier bekommt den Karl-Valentin-Preis verliehen und steht mit seinem Weltbild erneut im Fokus. Über konservative Wertvorstellungen, Meinungsfreiheit und öffentliche Kritik diskutieren u.a. der Sänger der Deutschrock-Band Frei.Wild, Philipp Burger, und die Journalistin und Chefredakteurin des VICE-Magazins, Alexandra Stanic - morgen um 22:50 Uhr bei "Pro und Contra" auf PULS 4.

Homophobie, Rechtspopulismus und das Spielen mit Nazi-Symbolik werden Andreas Gabalier vorgeworfen. Er meint hingegen: „Wenn jeder so tolerant und fleißig wäre wie ich, dann hätten wir keine Probleme innerhalb unserer Gesellschaft“ und sieht sich als Opfer einer Medienkampagne der politisch Korrekten.

Philipp Burger, Sänger der ebenso umstrittenen wie erfolgreichen Rockband Frei.Wild, kennt die Situation: Auch seine Texte werden teilweise als weit rechts kritisiert, vor allem, als die Band 2016 den wichtigsten deutschen Musikpreis Echo gewinnt.

Auf der anderen Seite bleibt man bei der Kritik an rechten Texten und Aussagen. Außerdem würden sich die meisten Drohungen und Shitstorms immer noch gegen Linke richten.
Ab wann gilt jemand als rechts? Gibt es einen linken Mainstream, der bestimmt, was gesagt werden darf? Und wie viel Kritik müssen öffentliche Personen aushalten können?

Moderation: Manuela Raidl

Gäste:

  • Efgani Dönmez, Nationalratsabgeordneter, ehemals ÖVP und Die Grünen
  • Sigi Maurer, Feministin, Aktivistin, ehem. Abgeordnete, Die Grünen
  • Philipp Burger, Sänger der Deutschrock-Band Frei.Wild
  • Alexandra Stanic, Chefredakteurin, VICE Magazin
  • Roman Gregory, Sänger von Alkbottle

PRO UND CONTRA - DER PULS 4 NEWS TALK

Mittwoch, 6. Februar um 22:50 Uhr